Der Elefant- Ein Familientier
April 29

Familie steht bei Elefanten an erster Stelle
Dass Elefanten äußerst intelligente Tiere sind, dürfte den meisten unter uns bekannt sein. Den Ausspruch „Pass bei dem bloß auf, der hat ein Gedächtnis wie ein Elefant“ hört man beispielsweise an der Universität, wenn es um alte, unbeliebte Professoren geht, immer wieder gerne. Solche Volksweisheiten sind allerdings nicht nur Klischees, die grauen Riesen sind uns Menschen in mancher Hinsicht tatsächlich gar nicht so unterlegen. So wissen die Tiere ganz genau wer zu ihrer Herde gehört und Gelerntes bleibt für immer in ihrem Gedächtnis verankert. Das kann Vor- und Nachteile im Umgang mit den gemütlichen Zeitgenossen haben. Hat man ihnen einmal Unrecht getan, ist es schwer einen Elefanten wieder für sich zu gewinnen, denn in der Tat sind die Dickhäuter auch noch sehr sensibel und nachtragend.
Starkes Sozialverhalten
Ihrer Intelligenz und ihrem Feingefühl verdanken sie außerdem ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Die meisten Tiere leben Zeit ihres Daseins in Familienverbänden zusammen und, jetzt aufgepasst, die Herdenführer sind immer Elefantenkühe- denn Elefantenverbände sind Matriarchate! Die Frauen einer Herde halten dabei fest zusammen. Neben der Mutter übernehmen gelegentlich auch die erwachsenen Tanten das Stillen der Jungtiere. Männliche Elefanten dürfen dem trauten Frauenverein lediglich in der Paarungszeit Gesellschaft leisten. Und auch hier sind die Armen nicht immer willkommen. Weibliche Elefanten sind äußerst anspruchsvoll und nicht selten kommt es vor, dass eine Elefantenkuh erst mehrere „Bewerber“ abweist, bevor sie sich für den Richtigen entscheidet. Derzeit für Aufregung sorgt der angeblich homosexuelle Elefant Nino im Posener Zoo in Polen.
(Bildquelle: jule_berlin)
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